Sonder- & Übergepäck

Allgemeine Regelungen bei Übergepäck

Aufgrund von steigenden Kosten sind auch die großzügigen Bestimmungen für die Gepäckbeförderung in die USA stark eingeschränkt worden. In der Economy-Klasse ist bei fast allen Fluggesellschaften ein Freigepäck von 23 kg bzw. 50 Pfund erlaubt. Wer ein zweites Gepäckstück aufgeben möchte, wird in der Regel kräftig zur Kasse gebeten. Nur in der First und Business Class dürfen meistens zwei Koffer zu je maximal 32 Kg mitgenommen werden.

Kosten für Übergepäck

Übergepäck am Flughafen
Aufpassen: Übergepäck am Flughafen aufzugeben kann für USA Flüge schnell teuer werden
Übergepäck ist alles andere als billig. Beim Ferienflieger Condor betragen die Gebühren 40,00 Euro pro zusätzliches Kilogramm. Außerdem muss Übergepäck, das mehr als 20 kg wiegt, vorher angemeldet werden. Bei Überschreitung des zulässigen Höchstgewichts müssen dagegen bei Delta Air Lines pauschal 285 USD oder 200 Euro bezahlt werden.

Doch nicht nur das Gewicht zählt. Auch vorgeschriebene Abmessungen müssen eingehalten werden. Die Regelungen variieren bei den unterschiedlichen Fluggesellschaften ein wenig. Bei der Lufthansa zum Beispiel dürfen Länge, Höhe und Breite zusammengerechnet 158 cm nicht übersteigen.

Die Preise für Übergepäck bei der Lufthansa haben sich am 15. Januar 2013 geändert. Für Gepäckstücke, die die Freigepäckmenge überschreiten verlangt die Lufthansa eine Pauschalpreise. In der Economy Class werden für Übergepäck bis zu 32 kg 300 Euro verlangt. Überschreitet man jedoch nur die zulässige Abmessung von bis zu 158 cm werden 200 Euro fällig. In der Regel ist die Lufthansa jedoch ein wenig großzügiger, während bei den Billigfliegern die Bestimmungen streng eingehalten werden müssen. Alternativ sollte man gleich einen zweites Gepäckstück aufgeben, hier verlangt die Lufthansa neu nur noch 250 Euro und damit weniger als beim Übergepäck.

Genaue Informationen über die zulässige Freigepäckmenge erhält man auf den jeweiligen Internetseiten der Airlines und auf dem Flugschein.

Was tun bei Übergepäck?

Um Stress und unliebsame Überraschungen zu vermeiden, sollte man den Koffer bereits zu Hause wiegen. Wer dies versäumt hat und mit Übergepäck anreist, hat die Möglichkeit, einige Sachen aus dem Koffer ins Handgepäck umzupacken. Allerdings sollte beachtet werden, dass in der Regel auch bei Handgepäck nur 6 – 8 kg erlaubt sind.




Regelungen für Sondergepäck und sperrige Gepäckstücke

Bei Sondergepäck oder besonders sperriges sowie empfindliches Gepäck wie Fahrräder, Skier oder größere Instrumente muss ebenfalls ein Zuschlag entrichtet werden. Auch muss Sondergepäck frühzeitig angemeldet werden, da die Frachtraum-Kapazitäten begrenzt sind. Auch sollte man sich, wie beispielsweise bei der Lufthansa empfohlen, unter der angegebenen Servicenummer erkundigen, ob die Mitnahme des sperrigen Gepäcks überhaupt möglich ist.

Auch Sondergepäck ist sehr teuer. Airberlin erhebt dafür bei Reisen in die USA eine Gebühr von 75 EUR /100 USD. Bei der Lufthansa kostet kleines Sondergepäck bis 15kg und/oder 1,40m 70 Euro/100 USD, während für ein großes Gepäckstück über 32kg bis max. 50kg und/oder 200cm bis max. 277cm gleich 300 Euro/400 USD verlangt werden.

Da die Sicherheits- und Gepäckvorschriften bei Flügen in die USA besonders streng sind, ist es ratsam, gut überlegt zu packen. Außerdem sollte man sich kurz vor der Abreise noch einmal über die aktuellen Regelungen informieren, da jederzeit Änderungen eintreten können.

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